News & Reportagen

 

Vorschau 2012:

Herbstseminar 29./30. August 2012 in Zürich
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Rückblicke:

 

FCSI-Anlass vom 19. November 2011 in Basel:
Neuheitenpräsentation an der IGEHO

Anlässlich der IGEHO 2011 fand erstmals eine Präsentation von Neuheiten aus dem Grossküchenbereich statt. Fachplaner und Fachjournalisten waren herzlich eingeladen.

Der Anlass wurde von den beiden Verbänden FCSI und SVGG (Schweizerischer Verband für Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungs-Systeme) organisiert. Eine Jury, bestehend aus drei Fachplanern, hatte im Vorfeld die angemeldeten Produkte auf ihren Neuheitengehalt geprüft. Die Jury hat neun Neuheiten zur Präsentation zugelassen, die ihrer Einschätzung nach herausragende Leistungen der Herstellerfirmen in Bezug auf Produktentwicklung, Forschung und Design zeigen. Die Neuheiten sind alle in den letzten zwölf Monaten zur Marktreife entwickelt worden. Diese Neuheiten wurden den über dreissig Anwesenden in zehnminütigen Präsentationen vorgestellt. Durch die Veranstaltung führte in erfrischender Art Herr Matthias Nold, Chefredaktor des Gastrojournals. Anschliessend wurde bei einem gemeinsamen Apéro über die präsentierten Innovationen diskutiert. Der Anlass ist auf grossen Anklang gestossen und wird an der nächsten IGEHO voraussichtlich wieder durchgeführt.

   

 

   

 



 

Generalversammlung 2011

Die 12. Generalversammlung wurde am 29. März 2011 im Konferenzzentrum Q4 in Altdorf abgehalten. Anwesend waren 37 Personen, davon 30 Mitglieder.

In gewohnt speditiver Manier führte der Präsident Beat Läubli durch die GV. Der Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget wurden einstimmig genehmigt. Der Präsident bedankte sich beim ausscheidenden Vorstandsmitglied Jürg Albrecht für die gute Zusammenarbeit und stellte anschliessend Gebhard Arnold kurz vor. Dieser wurde von der Versammlung einstimmig und mit Applaus gewählt. Er wird das Ressort von Jürg Albrecht übernehmen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Höfli, zusammen mit dem SVGG (Schweizerischer Verband für Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungs-Systeme), stellte Herr Robert Fellermeier von der Andermatt Swiss Alps das von Sami Saviris initiierte Projekt in Andermatt vor und informierte über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Es hat sich bewährt, die GV des FCSI mit derjenigen des SVGG zu koordinieren, weshalb dies fürs nächste Jahr beibehalten wird.

   

    

   

 


 
Herbsttagung 2010 in Gottlieben

Die diesjährige Herbst-Tagung (10./11. September) führte uns in den Kanton Thurgau. Sie fand in Gottlieben - direkt am Seerhein zwischen Bodensee und Untersee - im unvergleichlichen Ambiente des Hotels Drachenburg & Waaghaus statt. Das Tagungs-Programm war gespickt mit interessanten, gehaltvollen Fachvorträgen zu unterschiedlichsten Themenbereichen, die bestimmt für jeden Teilnehmer Wissenswertes, Nützliches und neue Inputs brachten. Insbesondere das Referat am Samstag zum Baurecht, wo auf spezifische Fragen der Mitglieder fachkundige Auskünfte bezüglich Rechtsprechung im Bausektor erteilt wurden, lieferte wertvolle Erkenntnisse für den Geschäftsalltag.

Nicht weniger attraktiv war das Programm für die Begleitpersonen, welche am Freitag die Möglichkeit hatten, auf einer alle Sinne ansprechenden Erkundungstour die Blumeninsel Mainau zu geniessen und am Samstag in den Genuss einer geführten Besichtigung durch Schloss Arenenberg, (Napoleonmuseum) zu kommen.

Ein fachlich wie inhaltlich und kulinarisch rundum gelungenes Programm! Dem Organisationskomitee sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für seine grosse Arbeit gedankt!

 

Details zum Programm, Referate und Besichtigungen:

Freitag:

Nach der Besichtigung der Mosterei Oberaach mit Urs Huber, Geschäftsführer der Landi Aachtal, ging es nach Egnach - Wiedehorn, wo im Landgasthof Seelust ein gemeinsames Mittagessen eingenommen wurde.

Wieder zurück in Gottlieben stand als Erstes eine CAD-Präsentation von Herrn Patrick Wokaun, Firma CAD-LAN, zum Thema «Möglichkeiten in der Grossküche mit Einbindung von Facility Management» auf dem Programm. Anschliessend war ein Referat von Herrn Erwin Flury, Gründer, Chef und Veranstalter von Freestyle.ch an der Reihe. Hier wurde über die Entwicklung des Anlasses freestyle.ch von der Idee bis zur Durchführung inkl. Finanzierung; Bewältigung von negativen Einflüssen (z.B. Lärm, Alkohol, Ökologie, Einsturz des Gerüsts) aber auch über Sponsoring und Medienpräsenz berichtet. Ein absolut spannender Beitrag, der rundum sehr gut ankam.

Nach einer Kaffeepause brachte uns die Geschäftsführerin von Thurgau Tourismus, Frau Monika Grünenfelder, in Wort und Film die Herausforderungen der Unterseeregion und Ostschweiz näher. Den Abschluss der nachmittäglichen Weiterbildung machte eine Weindegustation mit Weinen aus der Weinkellerei Rutishauser.

Wer wollte fand darauf noch genügend Zeit, um auf eigene Faust Gottlieben - bekannt durch sein mildes Klima, seine idyllische Lage an der unverfälschten Riedlandschaft des Seerheins, seine prächtigen Fachwerkbauten und nicht zuletzt seine weit herum geschätzten Hüppen - zu erkunden.

Das anschliessende Nachtessen im Hotel Drachenburg nahmen wir zusammen mit den Vorstandsmitgliedern von FCSI EAME ein, die ihr Board Meeting (11. und 12. September) ebenfalls in der Drachenburg in Gottlieben abhielten.

Samstag:

Referat von Herrn lic. iur. Christopher Tillman, Rechtsanwalt und Fachanwalt SAV Bau und Immobilienrecht, Lutz Rechtsanwälte mit anschliessender Beantwortung spezifischer Fragen der Mitglieder aus dem beruflichen Alltag.

Die Tagung beschloss ein gemeinsames Mittagessen mit Begleitpersonen bei strahlendem Sonnenschein auf der Hotelterrasse.

   

 

   


 

FCSI-Anlass vom 25. Juni 2010 in Zürich:
"Restaurant der Zukunft" / Durchmesslinie Zürich HB

Treffpunkt Brasserie Lipp: Nach einem Begrüssungskaffee empfingen uns das Vorstandsmitglied Daniel Louis Meili und der Präsident von FCSI Netherland, Gérard Wolbert zu einem gemeinsamen Referat zum Thema «Restaurant der Zukunft». Sie sind unsere Delegierten bei diesem vom FCSI Europa unterstützten Forschungsprojekt an der Universität Wageningen in Holland. In einem Versuchsrestaurant werden dort mit realen Gästen, Servicepersonal und Speisen Antworten auf vielerlei Fragen gesucht. Zum Beispiel: Was wollen die Gäste wirklich? Wie verhalten sie sich beim Konsum, wenn sie alleine sind, wie in der Gruppe, und wie beim Tête-à-Tête? Welche Unterschiede gibt es im Essverhalten zwischen Männern und Frauen, welche innerhalb der Mittagsverpflegung, welche beim Feierabendkonsum? Wie optimiert man die Freeflow-Anlage; worauf achtet der serviceorientierte Gastro-Unternehmer? Wie lassen sich Mehrerträge erzielen und dabei die Gäste erst noch glücklich machen? Gérard Wolbert und Daniel Louis Meili berichteten anschaulich über dieses einmalige Unternehmen und über die bisher erzielten Forschungsergebnisse. Anschliessend standen sie uns für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Nach dem darauf folgenden Apéro in den im Jugendstil gehaltenen Räumen der Brasserie Lipp folgte das gemeinsame Mittagessen; die Gelegenheit zu weiterer angeregter Diskussion zu diesem nicht ganz unumstrittenen Projekt wurde eifrig genutzt.

Der Nachmittag gehörte dann ganz dem Thema Durchmesserlinie Zürich HB. Herr Kurt Zbinden, frisch pensionierter stellvertretender Leiter von RailCity Zürich und profunder Kenner des Zürcher Hauptbahnhofs, brachte uns mittels eines Referats, zwei Filmen und einer exklusiven Führung das Grossprojekt näher und zeigte Konsequenzen der neuen Durchmesserlinie für Verkehr und Gastronomie auf.

Die Besichtigung führte uns zur Passage Sihlquai, in die Zentrale der Anlieferung und zum Schluss auf die Zinne des Südtraktes mit ihrer traumhaften Aussicht weit über die Stadt.

Mit einem reichhaltigen Apéro beschloss diese Veranstaltung des FCSI einen hochinteressanten und informativen Nachmittag.

 

Durchmesserlinie Zürich Hauptbahnhof - mehr Zug für Zürich

Jeweils zur vollen und halben Stunde herrscht im Hauptbahnhof Zürich reger Betrieb, wenn Züge aus allen Himmelsrichtungen eintreffen. Während dieser Minuten gleicht der ganze Bahnhof einem Bienenhaus. Und wer die grosse Halle queren will, sieht auf den ersten Blick: Der Platz ist eng. Für Tausende von Reisenden auf den Perrons genauso wie für Dutzende von Zügen auf den Gleisen. Denn mit dem wachsenden Angebot wird der ganze Raum immer knapper.

Ca. 340‘000 Reisende steigen hier täglich ein, aus und um. Der Hauptbahnhof Zürich ist der Dreh- und Angelpunkt des Schweizer Schienenverkehrs. Die Pendlerströme nehmen stetig zu: Im Jahr 2020 werden voraussichtlich über eine halbe Million Passanten und Reisende den Zürcher Hauptbahnhof benutzen.

Die Durchmesserlinie als Kapazitätssteigerung für den Hauptbahnhof Zürich bietet ab Ende 2013 die Lösung für diesen Engpass: Sie durchquert als doppelspurige Linie in einem grossen Bogen die Stadt Zürich von Altstetten über den Hauptbahnhof bis nach Oerlikon. Das Herzstück der rund 2 Milliarden Franken teuren Durchmesserlinie ist der zweite unterirdische Durchgangsbahnhof Löwenstrasse. Richtung Westen führen die Gleise über zwei neue Brückenbauwerke bis Altstetten. Richtung Osten verbindet der Weinbergtunnel den Hauptbahnhof mit Oerlikon.

Die Durchmesserlinie schafft die Voraussetzung dafür, dass Zürich auch zukünftig ein modernes und attraktives öffentliches Verkehrsangebot in und um die Stadt garantieren kann.

   

   

   

 

 


 

Generalversammlung 2010

Rund 25 Mitglieder trafen sich am Freitag, 5. März 2010 im Hotel Four Points By Sheraton im Sihlcity in Zürich zur diesjährigen GV mit einem wiederum interessanten, informativen Rahmenprogramm. Die Veranstaltung begann mit einem Referat von FCSI Vorstandsmitglied Daniel Louis Meili zum Thema "The Restaurant Of The Future", anschliessend ging's per Car zur Raststätte MY STOP im Knonaueramt. Doch dazu später mehr.

Um 16.10 Uhr begrüsste Beat Läubli zur 11. ordentlichen Generalversammlung. Anstrengungen auf nationaler wie auch internationaler Ebene, dem FCSI Schweiz die verdiente Aufmerksamkeit zu gewähren, prägten das Jahr 2009. Innerhalb des weltweiten FCSI-Netzwerkes wird FCSI Schweiz mittlerweile als eigenständige Sektion mit beachtlichem Einfluss wahrgenommen. Die Thematik der Abgaben an FCSI EAME und FCSI WW konnte zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden. Die Zusage vom FCSI EAME, den FCSI Schweiz mit einem namhaften Betrag für die Kommunikation zu unterstützen, darf als Wertschätzung aber auch als Verpflichtung verstanden werden. National war wiederum das Schaffen interessanter Plattformen für unsere Mitglieder ein Schwerpunkt. Erfreulicherweise schliesst die Jahresrechnung 2009 mit einem positiven Ergebnis ab. Trotz zahlreicher Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen ist das Eigenkapital in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Beat Läubli führte zügig in nur 45 Minuten durch die 11. Generalversammlung - das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung, der Jahresbericht 2009 sowie die Jahresrechnung und das Budget wurden einstimmig genehmigt, die Déchargen erteilt, der Präsident und Hansedi Blatter für eine weitere Amtsdauer mit Applaus bestätigt!

Vor der Generalversammlung stellte uns Daniel Louis Meili in seiner Funktion als Delegierter von FCSI EAME "The Restaurant Of The Future" vor. FCSI EAME, der seinerseits von FCSI WW finanziell unterstützt wird, ist einer von 43 Vertragspartnern und als Berater und Geldgeber Teil des "Restaurant der Zukunft". Dieses wurde vor kurzem auf dem Gelände der Universität von Wageningen in Holland eröffnet und zu einem wissenschaftlichen Laboratorium umfunktioniert. Mit Hilfe eines Films führte Daniel Meili die Anwesenden auf anschauliche Weise in dieses eindrückliche Projekt ein. Mehr zum Thema an unserem nächsten Anlass vom 25. Juni 2010, wo Daniel Louis Meili und der Präsident von FCSI Netherland, Gérard Wolbert, über dieses einzigartige Forschungsprojekt und über die bisher erzielten Forschungsergebnisse berichten werden.

Anschliessend wurden wir von CEO Thomas Zweifel empfangen der uns auf einen wirklich interessanten und informativen Rundgang durch die neue, innovative Autobahnraststätte MY STOP an der A4, der Autobahnverbindung zwischen dem Grossraum Zürich und Zug/Luzern mitnahm. Er führte uns zu den verschiedenen Themen-Restaurants und stellte uns nicht ohne Stolz sowohl deren attraktiv präsentiertes, vielfältiges Angebot wie auch das erfolgreiche Shopkonzept, die eigene Kaffeerösterei sowie das umfangreiche Serviceprogramm vor und gewährte uns In Worten und beeindruckenden Kennzahlen auch einen Blick hinter die "Kulissen". Umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten, aber insbesondere das Konzept der Themeninseln, Wertlegung auf Nachhaltigkeit, Frische und hohe Qualität der Produkte mit Bezug auf die Herkunft, eine Vielzahl von Bio-Produkten, vegetarische Gerichte sowie ein kreatives, saisonales Angebot - inspiriert von der mediterranen und asiatischen Küche - treffen offensichtlich den Geschmack der Zeit!

Rechtzeitig zur GV trafen wir wieder im Four Points By Sheraton im Sihlcity ein. Zum Abschluss folgte ein reichhaltiger Apéro. Ein angenehmer Ausklang! Einmal mehr wurde die Gelegenheit zu guten Gesprächen zwischen Firmenmitgliedern und Beratern gerne genutzt.

     

   

   

 


 

 

Herbsttagung 2009 - Disentis/Sedrun

Die diesjährige FCSI-Tagung führte uns ins frühherbstliche Bündnerland, traditionellerweise in Begleitung unserer Partnerinnen. Das gut organisierte und äusserst abwechslungsreiche Programm bestach durch Gegensätze: Schnell und langsam, zukunftsweisend und traditionell, technisch und künstlerisch - alles hatte seinen Platz.

Vorwegzunehmen ist, dass einer der Höhepunkte, nämlich die vorgesehene Besichtigung des wunderschönen Klosters Disentis mit einem Referat von Pater Magnus, wegen Schweinegrippeverdachts im Internat des Klosters leider kurzfristig abgesagt werden musste. Anstelle dessen gelang es unserem Präsidenten Beat Läubli in einer wahren Blitzaktion, eine Führung durchs Grand Resort Bad Ragaz, Hotel des Jahres 2009, zu ermöglichen, welches nach umfangreichen Renovierungsarbeiten im April 2009 wiedereröffnet worden ist. Ihm und dem Organisationskomitee an dieser Stelle nochmals einen ganz besonderen Dank für ihre grosse Arbeit!

Doch der Reihe nach: Besammlung am Freitagmorgen in Zürich, mit dem Car nach Maienfeld, wo weitere Mitglieder zusteigen, um anschliessend zum Weingut Schloss Salenegg hochzufahren. Dort erwartet uns Herr Höhener zu einem interessanten und informativen Rundgang durch den Weinkeller und einer Torkelbesichtigung mit Wein-Degustation. Fürs Mittagessen bleiben wir in der Bündner Herrschaft. In der Mühle Fläsch verwöhnt uns Martin Herrmann (15 Gault Millau Punkte!) mit kulinarischen Köstlichkeiten. Anschliessend geht's weiter nach Bad Ragaz. Hier werden wir von Herrn Curdin Luppi empfangen, der uns das Grand Resort einleitend in Worten und in wirklich beeindruckenden Kennzahlen vorstellt und uns dann durchs Haus führt. Neben der Besichtigung der verschiedenen Restaurants bildet der Besuch der grössten Suite für CHF 12'000 pro Übernachtung, welche übrigens für Monate ausgebucht ist, ein weiteres Highlight des umfangreichen Rundgangs, ein eindrückliches Erlebnis!

Unsere nächste Destination ist die Ski-Manufaktur ZAI in Disentis. Auf dem letzten Wegstück - inzwischen regnet es - wird uns dann noch etwas Geduld abverlangt. Nachdem unser Car inmitten einer nicht enden wollenden Fahrzeugkolonne kilometerweit im Schritttempo hinter einer Herde Schafe herfahrend Disentis doch noch erreicht, kommen wir beim Eindunkeln mit einiger Verspätung an. Die Geduld hat sich gelohnt. Das Referat von Firmengründer Simon Giacomet und eine anschauliche Einführung in die Geheimnisse von Entwicklung, Produktion und Vermarktung dieser speziellen Skis sind faszinierend. Die Zeit vergeht wie im Flug, nun haben wir uns das Nachtessen wirklich verdient! Wir freuen uns auf die angekündigten Bündner Spezialitäten im Hotel Cucagna in Disentis, wo wir auch übernachten.

Am Samstagmorgen teilen wir uns nach einem währschaften Frühstück in zwei Gruppen. Dieses Mal ist das Alternativprogramm nicht speziell für die Begleitpersonen vorgesehen. In den NEAT-Stollen hinunter können insgesamt 25 Personen. Wer eher kunstinteressiert ist oder lieber die Natur in der wunderschönen Surselva geniessen möchte, lässt sich mit dem Car statt zur NEAT Baustelle in Sedrun in die entgegen gesetzte Richtung nach Trun zum Museum Sursilvan Cuort Liga Grigia fahren.

Die Geschäftsstelle hat sich dieser zweiten Gruppe angeschlossen. Vor dem Museum werden wir bereits von Frau Dora Candinas erwartet. Mit grossem Fachwissen und viel Herzblut erzählt sie uns über den "Grauen Bund", zeigt die originalgetreu restaurierten Räume aus dem 17. Jahrhundert, den Landrichtersaal mit den Wappen, die Abtsstube, die Kunstausstellungen mit den Originalwerken der einheimischen Künstler Alois Carigiet und Matias Spescha, die Waffensammlung, die verschiedenen Sammlungen zur Volkskultur und natürlich die mit viel Liebe zum Detail hergerichtete Küche. Da sich nun die Sonne zeigt, kommen wir auch noch in den Genuss eines Teils des Kunstpfades dem Rhein entlang, wo Künstlerinnen und Künstler aus der Region sowie andere Schweizer Künstler mit über 60 Skulpturen, Plastiken und Figuren vertreten sind.

Als wir uns anschliessend in der NEAT-Kantine mit der ersten Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen treffen, erzählt diese absolut begeistert von ihrem "Unter - Tag - Abenteuer" im Gotthard - Basistunnel. Dieses muss total spannend, eindrücklich und hochinteressant gewesen sein!

Nachdem wir vom Chefkoch persönlich alles Wissenswerte über die Verköstigung der Mineure gehört und bei einem Espresso noch kurz die Sonnenterrasse genossen haben, geht's mit dem Car nochmals durch die herbstlich farbige Landschaft der Surselva und zurück nach Zürich. Eine gelungene Tagung mit einem vielseitigen Programm und vielen spannenden Begegnungen! 

Im Torkel (Schloss Salenegg) Schloss Salenegg D'Mühli Fläsch
Grand Resort Bad Ragaz Spa Grand Resort Bad Ragaz Ski-Manufaktur ZAI Eingang zur NEAT Baustelle NEAT Stollenbahn Museum Sursilvan in Trun


 

 

Generalversammlung 2009

Die 10. ordentliche Generalversammlung unter der Leitung von Beat Läubli fand am Freitag, 27. März 2009 in der "ara glatt, bilden + begegnen", dem neuen Zentrum von ERZ Entsorgung + Recycling Zürich statt.

Anwesend waren rund 20 Mitglieder. Speziell begrüssen durfte Beat Läubli unsere Gäste aus Deutschland, Frau Sabine Wagner und Herrn Gerhard Kühnel vom FCSI EAME.

Im Vorstand gab es eine Rochade: Daniel Meili ersetzt den austretenden Marno Schmidt als Vertreter des FCSI Schweiz beim FCSI EAME und unser ehemalige Präsident René F. D'Aujourd'hui wurde wieder in den Vorstand gewählt. Ebenfalls neu gewählt wurden die beiden Revisoren. René Imbach und Theo Baumgartner lösen Heini Illi und Valerie Plüss ab.

Zu Diskussionen Anlass gab einzig Traktandum 7, wo es um die Genehmigung der Beitragserhöhung des FCSI Schweiz an FCSI EAME (Europe /Africa / Middle East) und FCSI WW (Worldwide) ging. Inzwischen zeichnet sich eine Einigung in dieser Angelegenheit ab. Alle anderen Geschäfte wurden einstimmig verabschiedet.

Die Kältering AG nahm die Generalversammlung zum Anlass, den FCSI-Mitgliedern ihre Porkka DHMC-Wärmetische mit elektronisch geregelter Befeuchtung vorzuführen, wodurch wer degustieren wollte, in den Genuss von auch nach mehreren Stunden Lagerung noch herrlich saftigen Lachsseiten und zartem aromatischem Rostbeef mit Erbsli kam.

Mit dem sehr informativen Referat zum Thema "Nassmüllentsorgung, Abwasser, Gesetzgebung" und dem interessanten Rundgang durch den Glattstollen sowie dem anschliessenden Apéro, wurde die Generalversammlung von einem fachlich wie kulinarisch interessanten Rahmenprogramm begleitet.

 


"Veränderungen - Teil des Lebens" - FCSI-Herbsttagung im Art Deco Hotel Montana in Luzern

Die traditionelle Herbsttagung fand für einmal unter der Woche statt, am Dienstag, 25. November 2008 in Luzern, wieder in Begleitung der Lebenspartnerinnen, die während den Fachvorträgen zu einem eigenen Programm eingeladen worden sind!

Beginnen wir unsere Berichterstattung mit dem abendlichen Höhepunkt (und dem Grund, warum diese Tagung an einem Dienstag stattfinden musste): dem Ess-Theater. Obwohl die Verantwortlichen über ein halbes Jahr voraus reservierten, war einzig an diesem Abend für eine Gruppe unseres Ausmasses Platz. Und es hat sich gelohnt: Unter dem Motto "nach em Räge schiint d'Sunne", einem Dialektstück nach Melodien des Komponisten Artur Breul, genossen wir unbeschwerte Stunden, musikalische Heiterkeit und ein gemeinsames Essen mit einigen Überraschungen. Diese Inszenierung bildete einen beschwingten Abschluss dieses interessanten Tages. (Jene, die übernachtet und sich zusätzlich Zeit genommen haben, konnten am nächsten Morgen an einer eindrücklichen Führung hinter die Kulissen des KKL teilnehmen).

Die Tagung aber begann am Morgen mit einem Paukenschlag: Wer hätte bei der Planung dieses Anlasses gedacht, wie aktuell unser Thema sein wird... - und wie sehr unsere Referenten selber inmitten sehr gravierender Veränderungsprozesse stehen! Niemand geringer als Walter Grieringer, Director Provider Management Credit Suisse, der "Herr" über 430 Objekte/Liegenschaften in der Schweiz mit nicht weniger als 1,3 Mio. zu betreuenden Quadratmetern, darunter 20 Restaurationsbetrieben (mit rund 8'000 Mahlzeiten täglich), eröffnete den Reigen hochkarätiger Referate. Er schilderte anschaulich, wie sehr sich seine Bereiche in den vergangenen 23 Jahren veränderten - verändern mussten! - und wie in der gegenwärtigen Situation nochmals sehr einschneidende Veränderungen angesagt sind. Ohne hier in die Details zu gehen: Berührt hat alle Anwesenden, wie sehr er auch seine eigene Betroffenheit einzubinden vermochte!

Nach einer kleinen Stärkung erfolgte die Erkundung des Hotel Montana in zwei Gruppen - und wir konnten hautnah miterleben, wie sehr auch dieser Betrieb stetem Wandel unterzogen ist.

Nach dem Mittagesen referierte Peter Schwegler, Departementssekretär des Gesundheitsdepartements des Kantons Luzern, über die Zusammenlegung der Spitäler in seinem Kanton und die daraus entstehenden Konsequenzen. Eindrücklich wurden die verschiedenen Optionen beschrieben, aus denen die heutige Lösung hervor gegangen ist - harte Entscheide inklusive.

Nun stiessen auch die Partnerinnen wieder zu uns, die am Morgen zunächst der Confiserie Bachmann einen Besuch abstatteten, und in deren Produktionsräumlichkeiten eine "Chocolat-Show mit Degustation" genossen haben dürften... Anschliessend erwartete sie ein geführter Rundgang durch das Museum Rosengart, der dem vernehmen nach auf helle Begeisterung gestossen sein muss.

Gemeinsam verfolgten wir also das Referat von Beat Krippendorf, Dozent für Unternehmensführung und begnadeter Alleinunterhalter in Personalunion. Was er sagte, wollen wir nicht auf die Goldwaage legen, aber das Wie war eine Augen- und Ohrenweide! - Kundenorientierung heisst eben auch, mit Veränderungen umgehen zu können; "locker sein - aber nicht locker lassen" und "je besser die Stimmung, umso besser die Zustimmung" sind die beiden wohl prägenden Statements dieses hochkarätigen Referenten.

Die Teilnehmenden konnten sich anschliessend etwas zurückziehen, resp. die Annehmlichkeiten des Montana geniessen, derweil der Vorstand tagte, bevor das Ess-Theater seine Pforten öffnete...

Fazit: Eine ungewöhnliche Tagung mit hoch spannenden Referenten und Einsichten, einem fulminanten Ess-Theater und der Möglichkeit, mitten in der Woche im Montana eine Aus-Zeit zu nehmen, die lange und positiv nachhalten wird.


Westside - Besuch kurz vor Fertigstellung/Eröffnung

Am Freitag, 22. August 2009, konnten über 40 Mitglieder auf Vermittlung von Reto Fuchs (PromaFox) einen letzten Blick hinter die Kulissen des bald fertig gestellten Einkaufs- und Freizeitzentrums bei Bern werfen. In zwei Gruppen und unter fachkundiger Führung erhielten wir Einblick in den Bauverlauf, die Probleme (und wie sie bewältigt wurden) sowie die noch immer offenen Fragen...

Uns interessierten insbesondere die Gastro- und Hospitality-Bereiche, die neuen Konzepte und wie die Verantwortlichen die Zukunft antizipier(t)en. Diese einmalige Chance wurde sehr rege genutzt - und ein währschafter Baustellen-Apéro bot danach Gelegenheit, damit sich alle Mitglieder, die Professionellen wie die Fördermitglieder, zum gemeinsamen Gedankenaustausch zusammenfinden konnten. Ein gut organisierter, spannender FCSI-Anlass zum exakt richtigen Zeitpunkt!

 


Generalversammlung 2008

Eine illustre Schar bekannter Gesichter und dazu einige Neumitglieder konnte am Freitag, 7. März im Messeturm zu Basel von Präsident Beat Läubli herzlich begrüsst werden. Die GV gliederte sich in drei Teile: a) den statuarischen Teil – b) einen Blick in die Zukunft – c) einer Präsentation der Messe-Erweiterungspläne. Und natürlich darf der „Ausklang“ nicht vergessen werden, aber dazu später mehr.

Alle Sachgeschäfte wurden gemäss Antrag des Vorstandes behandelt, die Déchargen erteilt und das Budget verdankt und genehmigt (das Protokoll ist für Mitglieder bei der Geschäftsstelle einzusehen). Auf der persönlichen Ebene gilt es zu vermerken, dass der „Past President“ René d’Aujourd’hui nach seiner einjährigen Tätigkeit zur Unterstützung von Beat Läubli nun definitiv aus Amt und Würden geschieden ist – mit Applaus notabene und einem Geschenk, das seinem Hobby neuen Auftrieb verleihen wird. Ebenfalls sehr herzlich wurde Ursula Elmer aus dem Vorstand verabschiedet – an ihrer Stelle wurde Jürg Albrecht als Firmenvertreter gewählt: herzlich Willkommen!

Im zweiten Teil stellten Vorstandsmitglied Daniel Louis Meili und Matthias Lagger, Messeleiter der Igeho, mögliche Zusammenarbeitsformen für 2009 vor und lancierten eine gehaltvolle Diskussion. Zusammenfassend kann festgehalten werden: Die Branchenvertreter sind während ihrer Hauptmesse mehr als ausgelastet, auch mit noch so gutem Willen lässt sich nichts mehr hineinrücken. Eine Zusammenarbeit FCSI und Messe Basel ist dann sinnvoll, wenn neue Wege begangen und neue Zielgruppen dort angesprochen werden, wo sie sich auch tatsächlich befinden, Architekten beispielsweise an der Swissbau. Dieser Vorschlag ist von der Messeleitung wohlwollend aufgenommen worden und soll weiterverfolgt werden.

Nach einer grösseren Pause, versüsst mit erfrischenden Aufmerksamkeiten der Messe Schweiz (merçi vielmals!), folgte die Präsentation des nicht nur für Basel eindrücklichen Messeausbau-Vorhabens „2012“, einer rund 300 Millionen Franken wertvollen Investition in die Messezukunft mit zusätzlichen, nicht gerade kleinen Messehallen nach den Entwürfen der Architekten Herzog & de Meuron. Herr Christian Jecker, Leiter Kommunikation der mch, war sich nicht zu schade, uns mehrheitlich „Auswärtigen“ das Vorhaben persönlich vorzustellen und Red und Antwort zu stehen. Es wird sich weisen, ob die Stimmberechtigten diesen Plänen zustimmen, denn mit diesem Vorhaben sind auch massive städtebauliche Veränderungen verbunden.

Der obligate „Ausklang“ erfolgte dann im „Dachgeschoss“ dieses Messeturms: 100 Meter über Boden konnten wir in der Lounge des Ramada Plazza anstossen, auf die Gesundheit, auf erfolgreiche Geschäfte und auf ein Wiedersehen im Herbst, zu den nächsten FCSI-Veranstaltungen, Prosit!



FCSI an der Igeho 2007

Am Dienstag, 20. November 2007, konnte unser Präsident Beat Läubli im Rahmen des Igeho Forums den Hotelier Peter Bodenmann begrüssen. Unter dem Titel „Hochpreisinsel Schweiz – Lust oder Frust ?“ holte der clevere Walliser weit aus und bot dem interessierten Publikum einen Strauss von Argumenten und Massnahmen, wie dieser Hochpreissituation kreativ begegnet werden kann.

Anschliessend moderierte unser Vorstandsmitglied Daniel Louis Meili eine Podiumsdiskussion und entlockte Peter Bodenmann ein Bonmot ums andere. Das Bewirtschaften eines Hotels in Brig mit dem Fokus Deutsche Cartouristen mag auf den ersten Blick tatsächlich nicht besonders sexy wirken – aber kommt es nur auf den Glamour an, oder nicht viel mehr darauf, wie in einer strukturschwachen Region optimale Renditen erzielt werden können? Peter Bodenmann hat nicht nur gute Vorschläge dazu, er geht mit wagemutigen Beispielen auch immer wieder voran.

Das Zusammenspiel Meili Bodenmann war ein Highlight dieses Forums. Da es ein öffentlicher FCSI-Anlass war, konnten auch zahlreiche Nichtmitglieder davon profitieren – soll man es jetzt bedauern oder schätzen, dass viele Mitglieder vor lauter Messeerfolg nicht mehr rechtzeitig den Weg zum Igeho Forum gefunden haben?...


"Neue Horizonte erforschen" – FCSI Herbsttagung vom 14./15. September 2007

Was sich vordergründig wie ein Schulausflug anhört, hat sich als eine in jeder Hinsicht hervorragend organisierte und mit Erlebnissen und Erkenntnissen gespickte FCSI-Fortbildung entpuppt. Doch der Reihe nach: Besammlung am Freitag in Zürich, mit dem Car nach Chur, wo weitere Mitglieder zusteigen, um anschliessend nach Passugg weiterzufahren, wo wir in der ersten und einzigen Bildungsstätte für Gehörlose der Schweiz ganz besondere Erfahrungen machen – wie bitte klopft man an die Türe, wenn der Gast gehörlos ist, wie werden Telefone geführt, wie spricht man sich bei Tisch an, wie funktioniert ein Miteinander in einer Bildungseinrichtung mit Hotel und Gastronomie, das Hörenden wie Nichthörenden offen steht? Sehr rasch erkennt man, dass Erholung suchende Familien wie bildungshungrige Geschäftsleute hier ein ganz spezielles, von vielen Zwängen befreites Experiment vorfinden – ein Experiment, das Kommunikation im weitesten Sinne sensibilisiert und auf ungeahnte Weise erst ermöglicht. Ein Experiment aber auch, das finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Die Fontana Passugg ist nur dank grosszügigen Spenden in der Lage, diesen besonderen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Nach Referaten und Besichtigungen durch Frau Urech in Gebärdensprache (verdankenswerter Weise übersetzt für uns Sprachunkundige) und einer wohlschmeckenden Erfrischung leitete Herr Stettler von der RailGourmino AG zum nächsten Thema über: die Hintergründe des Caterings in der Bahn! Der Glacier-Express wird neu in beiden Klassen mit Tischservice geführt – nicht schlecht bei einer Strecke, die zwischen Chur und Zermatt einige Pässe in Kehren überwindet und landschaftlich zu den eindrücklichsten Touristenattraktionen gehört. Die Speisen werden tatsächlich in Zug nach Kundenwunsch hergestellt und am Sitz beim Gast serviert. So führte unsere Reise zurück zum Bahnhof Chur, hinein in den Glacier-Express, um nach der Theorie die Wirklichkeit kennen zu lernen. Faszinierend dieser Blick zuerst hinter die Kulissen, um danach selber in den Genuss der verschiedenen Gänge zu kommen.

Doch die Reise führte uns lediglich über den Oberalp-Pass nach Andermatt, dann hiess es Fahrzeuge wechseln um Richtung Gotthard zu kommen: die einen liessen sich bequem auf Fauteuils im Bus nieder, andere bevorzugten tatsächlich Drahtesel um auf die Passhöhe zu gelangen! Mitten im Gotthardmassiv slag unser nächstes Ziel, das La Claustra, eine ehemalige Festungsanlage, vom Initianten Herrn Odermatt in ein spektakuläres „Hotel unter Tage“ umfunktioniert! Der Chef war persönlich für uns da, führte uns durch „seine“ Welt und manch einer war sich wohl nicht so sicher, ob diese Wandlung „vom Réduit zur Oase“ auch seinem Geschmack entsprechen würde. Für einen Teil hiess es nun, 24 Stunden unter Tage zu verbleiben: Relaxen im Sauna-Bad, mit feinem Dîner samt Übernachten und Frühstücken (sowie weitere Referate) in dieser Atmosphäre. Leider hatte es nicht Platz für alle; aber die Übernachtung im Hospiz auf der Passhöhe soll auch ganz speziell gewesen sein. Nun, alles ist anders auf diesen 2'000 Metern über Meer, ganz anders, unvorstellbar. Man muss es erlebt haben!

Am nächste Morgen kam nochmals eine völlig neue Welt auf uns zu: Herr Bühlmann, Projektleiter Tourismus Ressort Andermatt des Kantons Uri, stellte uns die Vision des Ägyptischers Sawiris vor, einer genialen Zusammenarbeit zwischen einem Investor und kantonalen sowie eidgenössischen Behörden. Und natürlich der Bevölkerung dies- und jenseits des Urserentals! Die Zahlen sind beachtlich (für Schweizer Verhältnisse) : da wird aus einem ehemaligen Truppengelände ein Ferienressort, ein neues Dorf mit hohen, wenn nicht höchsten Ansprüchen und immerhin gegen 2'000 neue Arbeitsplätze. Es gibt auch Ängste in der Talbevölkerung – aber auch übertriebene Hoffnungen! Die einzelnen Schritte, wie Zug um Zug die Gemeinde, Der Kanton, der Investor, dann auch die Eidgenossenschaft zu einander finden, das alles zu sehen ist schon eindrücklich.

Doch – endlich? – wieder an die frische Luft, hinaus aus dem Festungshotel – und was erleben wir? Den schönsten Herbsttag den man sich auf dem Gotthard wünschen kann. Viele der Teilnehmenden entschliessen sich spontan für eine ausgedehnte Wanderung, manche organisieren sich noch eine Unterkunft und verbringen das gesamte nun vor einem liegende Wochenende in den Bergen.

Zusammengefasst: Top Referentinnen und Referenten, top Locations, ein super Programm (und enormes Wetterglück). Es wird schwierig sein, diese FCSI-Tagung zu toppen. Aber das sagen wir seit drei Jahren nach jedem FCSI-Anlass…




Generalversammlung 2007

Rund 40 Mitglieder trafen sich am Freitag, 30. März 2007, im neuen Hotel Courtyard by Marriott in Zürich Nord, sprich Oerlikon, zur diesjährigen GV. René D’Aujourd’hui führte in rekordverdächtigen 30 Minuten durch seine letzte Generalversammlung – alle Anträge, das Budget und auch die Wahlen passierten einstimmig!

Renés Präsidialzeit ist charakterisiert durch erfolgreich durchstandenen Wandel. Die Zeichen stehen gut, die Verträge mit FCSI Weltweit sind in unserem Sinn ratifiziert – all die Kämpfe der vergangenen Jahre vor und hinter den Kulissen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. René wird uns nun noch ein Jahr als „Past-President“ begleiten.

Neuer Präsident, einstimmig gewählt, ist der bisherige Finanzchef Beat Läubli. Und Hansedi Blatter wird ebenfalls einstimmig zum neuen Vorstandsmitglied ernannt.

Die beiden grossen Anlässe dieses Jahres warfen bereits während der GV ihre Schatten voraus: Zunächst folgt unser Herbstanlass, ein reichhaltiges Programm u.a. mit der Fahrt mit dem neuen Gastro-Glacier-Express sowie der Besuch der ehemaligen Festungsanlage im Gotthardmassiv La Claustra (14./15. September), und der FCSI-Beitrag zur diesjährigen Igeho in Basel (Dienstag, 20. November) mit einem sehr interessanten Gastreferenten… Bitte diese Daten vormerken!

In Anschluss an die GV folgte das Fachreferat durch Herr Stephan Zuppinger, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der SV Group und operativer Direktor SV Event (dem Event-Cateringunternehmen „dine&shine“). Zuppinger bietet „gastronomische Leistungen während einem Anlass“ und bezeichnet „sein“ Unternehmen als farbigen Papagei im SV-Konzern. Sein Prinzip ist einfach: tiefe Produktionskosten – hoher Convenience-Grad. Dass Zuppingers Herz für Events und spezielle, kurzlebige Anlässe mit höchstem Hospitality-Wert schlägt, wurde uns an seinem „Vietnam-Abenteuer“ lebendig vorgetragen. Sein Ziel ist, mit „Kunden-Verblüffung“ Mehrwert zu erzielen und bezeichnet das Event-Catering als Türöffner für weitere Geschäfte der SV Group.

Nach der Pause gab es gemäss Ursula Elmer „so richtig fachliche Weiterbildung“ zum Thema Dream-Stream, einem Dampfdruckverfahren ohne Fremdwasser durch Nutzung der Mikrowellen-Technik. Herr Carlo Keller – der geistige Vater des Dream-Stream-Verfahrens – und Herr Rolf Lowiner von der Migros Zürich, die diese neue Technik im grossen Massstab in ihren Restaurants anwendet, demonstrierten uns auf einleuchtende Weise die Vorzüge dieses Regenerierungs-Verfahrens. Am Beispiel eines Spitals heisst das: essen, wann es einem beliebt! – Die eigentliche Innovation ist die Verpackung; und Food-Safety ist kein Problem mehr. Noch müssen bestandene Gastronomen von den Vorzügen überzeugt werden; auch das vorgestellte Geschäftsmodell ist heftig diskutiert worden – mit kohärentem Marketing dürfte der Erfolg dieses Produktes aber nicht mehr aufzuhalten sein. Zumindest die Migros-Restaurants haben die Vorteile dieses Systems zu nutzen begonnen. Die Stichworte sind: kaum Warenverlust (Nachproduktion gemäss effektivem Bedarf für maximalen Umsatz), ernährungsphysiologisch wertvoll, praktisch keine Qualitätseinbussen und optimale Frische, sowie tiefere Investitions- und Personalkosten. Aber auch Nachteile dürfen nicht verschwiegen werden: Frischgemüse wird rund 30 % teurer; und Mischgerichte sind rund 10 % teurer; und noch fehlen offenbar recyklierbare Gastronorm-Schalen. Die Migros verwendet Dream-Steam praktisch nur für Gemüse: der Farb-Erhalt und der Geschmack des Gemüses überzeuge auch die Kundschaft.

Zum Abschluss – wie immer – folgte ein Apéro mit Degustationsmöglichkeit von Dream-Steam Gemüse, Fisch- und Fleischgerichten. Ein feiner Ausklang und die Möglichkeit, Industrievertreter und Berater noch einmal zwanglos zusammenzubringen.

René Neu
Stephan Carlo


FCSI Herbsttagung 2006 in Ascona (Kanton Tessin)

Für einmal begrüsste uns nicht die Sonne, sondern feucht-nebliges Wetter an den Ufern des Lago Maggiore – „ideal“ für einen reich befrachteten Seminartag im Hotel Eden Roc. René D’Aujourd’hui konnte über 40 Mitglieder und deren PartnerInnen begrüssen, und Andreas Meier, der jugendliche stellvertretende Hoteldirektor verschaffte uns mit seinem Team vertiefende Einblicke in dieses bereits zum fünften Mal in Folge als „bestes Ferienhotel der Schweiz“ gewählte Etablissement. Es ist wahrlich erstaunlich, wie aus einstmals zwei (grundverschiedenen) Hotels das neue Eden Roc zu einem Ganzen zusammengefügt worden ist. Neben den innenarchitektonischen Highlights kann die Bedeutung der „Software“, den bis zu 170 engagierten Mitarbeitenden, nicht hoch genug eingeschätzt werden: in jedem Moment gelingt es ihnen, eine unaufgeregte Präsenz zum fühlbaren Wohlbefinden der Gäste zu vermitteln. Zudem verstehen es die beiden Küchenchefs, eine eigene gastronomische Handschrift zu entfalten (französisch und mediterran), so dass die Gäste über Tage hinaus immer neue Variationen ihres Könnens geniessen können. Die hohe Zahl der Stammgäste verwundet also nicht.

Bereits zum Mittagessen ist dann Carlo Rampazzi zu uns gestossen: DER Innenarchitekt, Künstler, Lebemann von Ascona, der mit seinen Überzeugungen und Umsetzungsfähigkeiten nicht nur dem Eden Roc, sondern auch zahlreichen anderen (Gast- oder Privat-) Häusern unverwechselbare Farbtupfer einverleibt hat. Carlo Rampazzi – eine Sensation. (Mehr ist bei den anwesenden Teilnehmenden zu erfahren – nachfragen lohnt sich!)

Nach diesem Feuerwerk der Selbstinterpretation holte uns Fabio Bonetti, der Tourismusdirektor der Region Maggiore, wieder auf den Boden zurück und reflektierte (in beachtenswert selbstkritischer Weise) das touristische Selbstbild einer Region, die Freud und Leid des Tourismus über Jahrzehnte durchgemacht hat und nun mit einem neuen Selbstverständnis neue Kundensegmente gewinnen möchte (und muss). – Den würdigen, stilgerechten Abschluss dieses Seminartages bescherte uns Urs Mäder (Cantina dell’ Orso, Ascona) mit einer alle Sinne ansprechenden Weindegustation feinster Tessiner Tropfen.

Auch die Begleitpersonen, denen die F&B-Welt nicht so wichtig ist, konnten einen einmaligen Tag erleben: Zusammen mit Künstlerpersönlichkeiten der Scuola Teatro Dimitri erhielten sie in Verscio Einblick in die Welt des Theaters: Pantomime, Körpersprache, Improvisation, Jonglage – ein Workshop der Sonderklasse, bei dem es leicht fiel, (eventuell bestehende) Hemmungen abzulegen und sich in professionellem Umfeld auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu bewegen und zu entfalten.

Wieder vereint genossen alle Teilnehmenden am Abend im ältesten Grotto Tessiner Spezialitäten: deftige Polenta, feinster Risotto, spezielle Würste und Braten, so wie es sich hier gehört. Zurück in der Eden Roc Bar nahmen wir einen letzten Schluck zum absolut stimmigen Ausklang dieses erlebnisreichen Tages.

Ursula Elmer ist mit diesem Herbstseminar ein Meisterwerk gelungen: Inhalt und Organisation waren in jeder Beziehung hochstehend, vielfältig und doch ergänzend aufeinander abgestimmt. Berater/Konzeptentwickler und Hersteller/Lieferanten konnten sich ungezwungen näher kennen lernen, und auch den Begleitpersonen wurde bereicherndes geboten. Kommentar eines Teilnehmers: „Das Beste, was der FCSI-Schweiz gelungen ist. Wer hier nicht dabei war, hat unwiderruflich etwas verpasst.“ – Am nächsten Morgen konnten alle Teilnehmenden in Grüppchen unter kundiger Führung Ascona durchstreifen, Bekanntes auffrischen und Unbekanntes entdecken. Und da blinzelte auch die Sonne wieder etwas durch das Wolkenmeer. Viele Paare blieben noch einen Tag und genossen die spezielle Herbst-Stimmung im Eden Roc und in Ascona.




FCSI-Besuch im „The Dolder Grand“ während der Umbauphase

46 Mitgliederinnen und Mitglieder haben sich Ende August auf den Zürichberg begeben, um das im Total-Umbau befindliche, zukünftige The Dolder Grand so zu sehen, wie nur Fachleute das nötige Verständnis dafür aufbringen können: ein Jahr vor der geplanten Eröffnung.

Zunächst wurden wir von Beat R. Sigg, CEO der Dolder AG, empfangen und über das Projekt, über seine Entstehung und seine Ziele in Wort und Bild ausführlich informiert. Danach führten Reto Fuchs und zwei seiner Mitarbeitenden drei FCSI-Gruppen durch den Umbau. Besonders informativ: an verschiedenen ausgewählten Posten lagen Pläne bereit, die Einblick gaben in das Vorgehen, die gewählten Lösungen – und die natürlich reichlich Anlass für Fachsimpeleien boten.

Nach rund zwei Stunden Marsch durch das zukünftige 5-Sterne-Haus, das sich nicht mehr Hotel, sondern City Resort nennen wird, gab es bei seiner kleinen Schwester im Waldhaus Dolder noch einen feinen Apéro, während dem das Gesehene noch einmal rekapituliert werden konnte. Fazit: ein hervorragend vorbereiteter, höchst informativer Rundgang. René D’Aujourd’hui konnte einer beeindruckten Teilnehmerschar alles Gute auf den Heimweg wünschen – und ein „Auf-Wiedersehen“ bei unserem exklusiven Herbstanlass im Eden Roc Ascona (siehe FCSI-Anlässe!).

PS: Tipp an Reto: Wie wäre es mit einem Besuch des The Dolder Grand in einem Jahr, kurz bevor es die Tore öffnet?



Generalversammlung 2006

Voller Saal im Zunfthaus zur Zimmerleuten am Limmatquai in Zürich

Am 7. April 2005 war es wieder so weit: Präsident René D'Aujourd'hui durfte über 40 Mitglieder und Vertreter von Mitgliedfirmen zur diesjährigen GV begrüssen - es kamen mehr Teilnehmende als angemeldet und erfüllte alle Anwesenden mit sichtlicher Freude.

Die einzelnen Traktanden konnten dank guter Vorbereitung routiniert erledigt werden. René D'Aujourd'hui wurde einstimmig für ein weiteres Jahr als Präsident bestätigt. Heinz Patschke wurde nach Ablauf seiner dreijährigen engagierten und verdienstvollen Mitarbeit im Vorstand mit herzlichem Applaus bedacht. Den frei gewordenen Sitz im Vorstand ist auf überzeugende Weise an Marno Schmidt, Mont-sur-Lausanne, vergeben worden. Er soll für FCSI Schweiz die internationalen Beziehungen pflegen und vertiefen. Die Wiederwahl von Daniel Louis Meili, Basel, erfolgte ebenfalls einstimmig.

Das Geschäftsjahr verlief positiv; das Budget ist wieder im Lot. Die Beziehungen zu FCSI Europa und Weltweit haben sich gefestigt und man kann sagen: die von der Schweiz lancierten Ideen fanden in manchen Ländern grosse Beachtung und es wird spürbar, dass es sich gelohnt hat, einzelne Punkte der internationalen Zusammenarbeit zur Sprache zu bringen und hartnäckig zu verfolgen. Das hat auch Auswirkungen auf unser eigenes "Wohlbefinden": FCSI Schweiz kann wieder vermehrt die Anliegen der Mitglieder auf- und annehmen, was sich an der regen Beteiligung der einzelnen Veranstaltungen niedergeschlagen hat - und sich auch in diesem Jahr niederschlagen dürfte.

Nach dem formalen Teil referierte Urs Jenny, Luzern, voller Leidenschaft über das erfolgreiche Umsetzen eines Gastronomie-Paradigmawechsels in den Altersheimen der Stadt Luzern. Ohne Scheu und mit profunder Detailkenntnis wurden die einzelnen Schritte der vergangenen Jahre, die Hindernisse und deren Überwindung rekapituliert und den Anwesenden plastisch vor Augen geführt, wie es möglich ist, mit guten Konzepten auch in scheinbar verkrusteten Strukturen den notwendigen Wandel zu unterstützen.

Zu guter Letzt führte die "3. Halbzeit" unserer GV die Teilnehmenden vom Zunftsaal hinunter auf die Strasse, an der improvisierten Haltestelle direkt ins Party-Tram. Über mehrere Gänge und edle Tropfen führte die Stadtrundfahrt zu guten Gesprächen zwischen Beratern und Firmenmitgliedern.
Fazit: Eine gelungene GV; wir freuen uns auf den nächsten FCSI-Anlass vom 31. August: die Besichtigung des kurz vor der Eröffnung stehenden Grand-Hotel Dolder...